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Physiotherapie

 

Wissenschaft         Kunst         Philosophie

Nur der Körper selbst besitzt die Fähigkeit, sich selbst zu heilen!

Wissenschaftliche Grundlage

Seit Beginn der Physiotherapie vor über 50 Jahren basiert die Heilweise auf den medizinisch unumstrittenen Fakten, dass das Nervensystem jede Körperfunktion, jede Zelle, jedes Organ und alle Organsysteme koordiniert und kontrolliert.

Während das Gehirn durch das massive Schädelgehäuse geschützt wird, ist das Rückenmark, durch 24 Wirbelkörper verlaufend, viel leichter verwundbar. Wenn diese durch Bandscheiben getrennten Wirbel in ihrer normalen Position verändert sind, wird das Nervensystem in mehrfacher Weise irritiert. Die Funktionen der Organe oder Organsysteme werden der Kontrolle und der Koordination des Nervensystems entzogen, es kommt zu einem vertebralen Subluxations-Komplex.

Physiotherapie kann diese Fehlfunktionen des Rückenmarksystems erkennen und mit der Kunst der Korrektur, die Philosophie der Selbstheilung des Körpers, auf die natürlichste Weise fördern.

Methoden

Bei den zahlreichen Behandlungsmethoden, die vor Jahren erfunden und ständig perfektionistisch weiter entwickelt wurden, gibt es keine guten oder schlechten Methoden, sondern nur risikoreiche bzw. risikoarme. Versierte Profis verwenden in den meisten Fällen die sanften (risikoarmen) Systeme, die keine Belastung für den Patienten mit sich bringen. Die Justierungen werden passiv durchgeführt, d.h. der Patient wird kunstvoll auf Blöcken und Schaumstoffrollen gelagert, und das eigene Atemsystem bewirkt eine Selbstjustierung des Beckens und der Wirbelsäule. Das geschieht so bei der sanften S.O.T.-Technik.

Eine andere Methode benutzt kleine Hilfsmittel, wie hier abgebildet. Das kleine Gerät justiert mit kontrolliertem Impuls einzelne Wirbelkörper oder Gelenke an Kopf, Händen, Füssen und der Wirbelsäule. Diese Technik heisst Low-Force-Technik.

Obwohl der Physiotherapeut als Werkzeug meist seine Hände einsetzt, kommt er bei sehr schwierigen Manipulationen oft nicht um hochtechnische Instrumenten-Tische herum, die millimetergenaue Justierungen vornehmen können, wie z.B. bei Bandscheiben-Korrekturen. Mit Hilfe dieser Instrumentaltechnik wird oft eine Operation vermieden.

Beschwerden am Bewegungsapparat äussern sich erst sehr spät mit Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen, ähnlich wie bei der gefürchteten Knochenentkalkung (Osteoporose), die sich auch erst nachweisen lässt, wenn der Prozess schon sehr weit fortgeschritten ist. Darum ist das Erkennen früh auftretender Symptome so wichtig.

Auch ein Schleudertrauma sollte sofort nach dem Autounfall vom Physiotherapeuten behandelt werden.

Hier einige Zeichen, die man aus Sicht der professionellen Physiotherapie beachten sollte:

Störungen innerer Organe, Hautirritationen, Schlaflosigkeit, Taubheit in Gesicht, Armen und Beinen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nervosität, Gewichtsprobleme;

Kieferbeschwerden, Nackenschmerzen, Ohrenschmerzen, Ohrensausen, Verlust des Gleichgewichtes, Migräne, Schulter-, Arm- und Handschmerzen, Brustschmerzen, Leistenschmerzen, Oberschenkelschmerzen, Knie-, Knöchel- und Fussprobleme;

Schmerzen im unteren Rücken, Schmerzen, die an der Hinterseite des Beines nach unten ziehen, brennende Empfindungen am Bein, Nadelstiche im Bein, Enge im Bein, Taubheit im Bein oder im Rücken, mangelnde Kontrolle über Darm und Blase, Schmerzen beim Sitzen, Aufstehen und Husten, Kältegefühl in den Gliedmassen.

Wichtig

Es ist wichtig, dass bereits Kinder und Jugendliche, ähnlich wie beim Zahnarzt, einmal jährlich eine Wirbelsäulenuntersuchung bei einem gut ausgebildeten Physiotherapeuten durchführen lassen. Diese Vorsorge erkennt Fehlhaltungen frühzeitig und verhindert spätere, meist kostenintensive Behandlungen.

Jugendliche, Leistungssportler und Menschen mit beruflich/schulisch bedingten Haltungsproblemen sollten sich besonders angesprochen fühlen.

Aber auch im Alter kann der Physiotherapeut oft noch helfend eingreifen, soweit das körpereigene Regulationssystem dies noch zulässt. Ein versierter Physiotherapeut kann nach der ersten Untersuchung exakt die Heilungschancen beurteilen.

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